Kurzbeschreibung
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Name (Deutsch): Indischer Seestern
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Name (Lateinisch): Fromia indica
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Herkunft & Lebensraum: Indopazifik; vom Roten Meer und Ostafrika über den Indischen Ozean bis Indonesien und die Philippinen. Die Art lebt auf Korallenriffen und felsigen Riffhängen mit reichlich natürlichem Aufwuchs.
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Merkmale: Wunderschöner Seestern mit intensiv roter bis orange-roter Grundfärbung und dunkler Netzzeichnung auf den Armen. Er zählt zu den beliebtesten Fromia-Arten und ist ein friedlicher Bewohner gut eingefahrener Riffaquarien.
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Geschlechtsunterschiede: Äußerlich nicht unterscheidbar.
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Endgröße: ca. 10cm
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Lebenserwartung: etwa 5–10 Jahre
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Wasserwerte: 24–27 °C · pH 8,1–8,4 · KH 7–10 °dKH · Salinität 1,023–1,025
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Futter: Natürlicher Biofilm, Bakterienbeläge, Mikroorganismen, Schwämme und anderer Aufwuchs; gelegentlich wird feines Frost- oder Muschelfleisch angenommen.
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Zucht: Im Meerwasseraquarium bisher nicht erfolgreich nachgezüchtet.
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Aquariengröße: ab 100 cm Kantenlänge
Ausführliche Beschreibung & Haltung
Der Indische Seestern (Fromia indica) gehört zu den schönsten Vertretern der Gattung Fromia. Seine leuchtend rote Grundfarbe mit der charakteristischen dunklen Netzzeichnung macht ihn zu einem besonderen Blickfang im Meerwasseraquarium.
Wie alle Fromia-Arten stellt auch Fromia indica hohe Ansprüche an die Haltung. Die Art ernährt sich überwiegend von Biofilmen, Bakterienrasen, Schwämmen und Mikroorganismen, die auf lebendem Gestein wachsen. Diese natürliche Nahrung lässt sich künstlich kaum ersetzen.
Aquarium & Einrichtung
Ein biologisch stabiles und lange eingefahrenes Meerwasseraquarium ist Voraussetzung.
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Aquariengröße: mindestens 100 cm Kantenlänge
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Alter des Aquariums: mindestens 12 Monate eingefahren
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Riffaufbau: viel hochwertiges Lebendgestein mit natürlichem Aufwuchs
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Bodengrund: Sand oder Korallenbruch
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Strömung: schwach bis mittel
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Beleuchtung: entsprechend den gepflegten Korallen
Ein großes Angebot an natürlichem Aufwuchs ist entscheidend für eine langfristig erfolgreiche Haltung.
Haltung & Verhalten
Der Indische Seestern ist ein äußerst friedlicher Bodenbewohner.
Empfohlen werden:
- Einzelhaltung
- Vergesellschaftung mit friedlichen Rifffischen
- Vergesellschaftung mit Garnelen, Schnecken und Einsiedlerkrebsen
- Haltung ausschließlich in gut eingefahrenen Aquarien
Tagsüber bewegt sich der Seestern langsam über Steine und Bodengrund und sucht kontinuierlich nach Nahrung.
Vergesellschaftung (Beispiele)
- Falscher Clownfisch (Amphiprion ocellaris)
- Kauderni-Kardinalbarsch (Pterapogon kauderni)
- Feuergrundel (Nemateleotris magnifica)
- Weißband Putzergarnele (Lysmata amboinensis)
- Kugel Seeigel (Mespilia globulus)
Nicht geeignet sind Harlekingarnelen (Hymenocera picta), Drückerfische, große Kugelfische und andere Seesternfresser.
Fütterung
Der Indische Seestern ernährt sich fast ausschließlich von natürlichem Aufwuchs.
Geeignet sind:
- Biofilme
- Bakterienbeläge
- Mikroorganismen
- Schwämme
- natürlicher Aufwuchs
- gelegentlich feines Muschelfleisch oder Frostfutter (wird nur selten angenommen)
Eine künstliche Fütterung ersetzt den natürlichen Aufwuchs nicht. In jungen oder sehr nährstoffarmen Aquarien verhungern Fromia indica häufig trotz Zufütterung.
Zucht
Eine erfolgreiche Nachzucht im Meerwasseraquarium ist bislang nicht bekannt.
In der Natur:
- geben Männchen und Weibchen Ei- und Samenzellen ins Freiwasser ab.
- entwickeln sich daraus planktonisch lebende Larven.
- nach mehreren Entwicklungsstadien erfolgt die Metamorphose zum jungen Seestern.
Pflege & Hinweise
Fromia indica eignet sich ausschließlich für erfahrene Meerwasseraquarianer. Entscheidend für eine erfolgreiche Haltung sind ein lange eingefahrenes Aquarium und eine große Menge an natürlichem Aufwuchs auf lebendem Gestein.
Der Indische Seestern gilt als vollständig riffaquariengeeignet. Korallen werden nicht beschädigt. Aufgrund seiner speziellen Ernährungsweise sollte er ausschließlich in biologisch stabilen und mindestens ein Jahr eingefahrenen Riffaquarien gepflegt werden. Wie alle Seesterne reagiert Fromia indica äußerst empfindlich auf Kupfer, starke Schwankungen der Salinität und den Kontakt mit Luft während des Umsetzens. Eine langsame Eingewöhnung mittels Tröpfchenmethode ist daher unerlässlich.
Mit seiner außergewöhnlichen Zeichnung und seiner intensiven roten Färbung zählt der Indische Seestern zu den schönsten Seesternen der Meerwasseraquaristik. Aufgrund seiner speziellen Ernährungsansprüche ist er jedoch ausschließlich für erfahrene Aquarianer geeignet.
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