Name: Riesen Turmdeckelschnecke „weiß“
Lateinischer Name: Brotia herculea
Herkunft & Lebensraum: Südostasien (Thailand, Myanmar); klare Flüsse und Bäche mit steinigem bis sandigem Untergrund, sauerstoffreiches Wasser, mittlere bis stärkere Strömung
Merkmale: Große, massive Turmgehäuseschnecke mit heller bis weißlicher Gehäusefarbe; sehr robust, grabt im Bodengrund und sorgt für Durchlüftung
Geschlechtsunterschiede: Äußerlich nicht unterscheidbar
Endgröße: ca. 6–8 cm
Lebenserwartung: ca. 5–10 Jahre
Wasserwerte: pH 6,5–8,0 · GH 6–20 °dGH · Temperatur 22–28 °C
Futter: Algenbeläge, Aufwuchs, Gemüse (Zucchini, Spinat), Futtertabletten, sinkendes Granulat
Zucht: Lebendgebärend, Vermehrung im Aquarium sehr selten
Aquariengröße: ab 60 cm Kantenlänge
Die Riesen Turmdeckelschnecke „weiß“ (Brotia herculea) ist eine eindrucksvolle und zugleich äußerst nützliche Schneckenart für größere Süßwasseraquarien. Durch ihre Größe, ihre helle Färbung und ihr ruhiges Verhalten ist sie ein attraktiver Blickfang und gleichzeitig ein effektiver Bodenpfleger.
Ein naturnah eingerichtetes Aquarium ist ideal für diese robuste Schneckenart.
Sandiger bis feinkiesiger Bodengrund zum Eingraben
Steine und Wurzeln als Weideflächen
Gute Sauerstoffversorgung
Leichte bis mittlere Strömung empfohlen
Stabile Wasserwerte ohne starke Schwankungen
Kalkhaltiger Bodengrund oder Mineralzugabe für ein gesundes Gehäuse
Brotia herculea ist sehr friedlich und kann problemlos mit Fischen und Garnelen vergesellschaftet werden.
Einzelhaltung oder kleine Gruppen möglich
Keine Überpopulation, da kaum Vermehrung
Ideal für Gesellschafts- und Flussbiotop-Aquarien
Auch für Aquarien mit größeren Fischen geeignet
Panzerwelse (Corydoras-Arten)
Antennenwelse (Ancistrus sp.)
Barben-Arten (z. B. Puntigrus, Barbus)
Fadenfische (Trichopodus-Arten)
Amanogarnelen (Caridina multidentata)
Raubschnecken oder schneckenfressende Fische sollten vermieden werden.
Die Riesen Turmdeckelschnecke ist ein effizienter Resteverwerter, benötigt bei wenig Algenaufkommen jedoch Zusatzfutter.
Algenbeläge und Biofilme
Gemüse: Zucchini, Gurke, Spinat (überbrüht)
Futtertabletten für Bodenbewohner
Sinkendes Granulat
Kalziumreiche Zusatznahrung für den Gehäuseaufbau
Die Art ist pflegeleicht, reagiert jedoch empfindlich auf schlechte Wasserqualität.
Regelmäßige Wasserwechsel (20–30 % wöchentlich)
Keine Kupferpräparate oder Medikamente
Sauberes, gut gefiltertes Wasser
Ausreichende Mineralien für stabiles Gehäuse
Die Zucht von Brotia herculea ist im Aquarium selten.
Lebendgebärend
Sehr langsame Vermehrung
Jungtiere erscheinen vereinzelt
Keine gezielte Zuchtsteuerung bekannt
Gerade diese geringe Vermehrungsrate macht sie besonders beliebt für Aquarianer, die keine Schneckenplage wünschen.
Größe bei Lieferung 4-7cm
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